Das Rotationsverfahren: wie es funktioniert – ROTOMADE

Das Rotationsverfahren ist ein industrielles Verfahren um Kunstoffteile herzustellen. Man benutzt es um kleine oder größere, biegsame oder feste Hohlkörper herzustellen, von einfachen bis zur komplexen Formen und dies mit einer großen Auswahl an Farbmöglichkeiten.

Rotationsverfahren in 4 Phasen

Nachdem wir Ihr Projekt nach Ihren Vorgaben studiert haben, kann ein Prototyp hergestellt werden. Sobald die Anpassungen durchgeführt wurden, kümmert sich unser Ingenieurbüro um die Rotationsform und bestellt die Gussformen. Anschließend werden zunächst ein paar Probeläufe durchgeführt.

Der Produktionszyklus dauert zwischen 20 Minuten und mehreren Stunden je nach Größe und Stärke der herzustellenden Teile.

Um Verformungen zu vermeiden, belässt man die Teile in der Form bis sie ausgekühlt sind und einer Dichtheitsprüfung unterworfen werden können.

Im Anschluß werden die Teile entgratet, geflammt und können von Hand oder mechanisch weiter bearbeitet werden.

Überzeugen Sie sich von unserem Know-How und unsere Produktivität. Erfahren Sie mehr über unsere Maschinen  und die verschiedenen Herstellungsprozesse.

Vorteile des Herstellungsprozesses

Auf Grund de vielfältigen Vorteile ist das Rotationsverfahren unser Kerngeschäft, daneben werden auch andere Verarbeitungsmethoden in unserem Hause durchgeführt, zB: Kunststoffspritzen, Blasen, Extrudieren, Thermoformen, Expansionsformen oder Kalandrieren.

das Kunststoffmaterial wird als Granulat erwärmt und die geschlossene Form gespritzt. Verfahren besteht aus dem Erhitzen des aus Granulat bestehende Kunststoffes um es in der geschlossenen Form zu spritzen. Die Materie kühlt ab, härtet und das Teil wird am Ende aus der Form gelöst. Das Spritzgiessen von Kunststoffteilen dient zur Herstellung dünnwandiger Teile und ermöglicht eine detailgetreue Ausarbeitung.

Das Gießen von Kunststoffteilen mit dem Spritzgussverfahren wird angewandt, wenn es sich um dünnere Teile handelt und feine Details herausgearbeitet werden sollen. Solche gespritzten Teile findet man in den unterschiedlichsten Bereichen. Das Verfahren ist jedoch aufwendig und teuer und daher nur bei großen Stückzahlen wirtschaftlich.

es gibt zwei Bearbeitungsweisen, durch Spritzblasen oder Extrusionsblasen. Beide Verfahren erlauben die Herstellung von Hohlkörper wie kleinen Behältern oder Flaschen.

das Granulat wird in dem Extruder gegossen. Nach dem Erhitzen ist die Materie erweicht und der Kunststoff verformbar. Der Ausstrittskopf des Extruders gibt dem auslaufenden durchgehenden Teil die Endform. Das abgekühlte Teil kann anschließend auf Maß zugeschnitten werden. Es entstehen Kunststoffteile sowie Rohre, Schläuche oder Stäbe.

Formgebung von Kunststoffplatten durch Erhitzen, Ansaugen und Abkühlung. Thermogeformte Produkte findet man in der Automobilindustrie, zB. Fahrzeugaufbau, Motorhauben, Verkleidungen. Dieses Verfahren kommt bei klein oder mittelmäßige Serien zum Einsatz.

Vorexpansion des Materials durch Kunststoffkugeln, die ausschließlich in eine geschlossene Form eingefügt werden. Dank Einspritzen von Wasserdampf werden die Kugeln neu expandiert um die endgültige  Form des Teils zu erreichen. Diese Technik wird für Aufbewahrungsmaterialien benutzt, wie Kisten oder Schalen.

Der Kunststoff wird bei hohen Temperaturen verflüssigt und zwischen zwei Walzen geplättet wärend er wieder aushärtet. Diese Art und Weise wird bei der Herstellung von breiten langen Teilen angewandt sowie zur Herstellung von großen Blättern oder Platten.

Die Auswahl der jeweiligen Technologie hängt von der Natur der Polymeren und der Anwendung des Endproduktes ab.

TECHNISCHE VORTEILE

Die Rotationstechnik zur Herstellung von Kunststoffteilen bietet vielfältige Vorteile :

  • Robuste, nahtlose Teile ohne jede Schweißnaht und versiegelte Teile
  • Herstellung technisch komplexer Teile in verschiedene Formen und Farben
  • Schlag-und Verformungsfestigkeit des Kunststoffes sowie Widerstandsfähigkeit gegenüber großen Temperaturschwankungen
  • UV-beständig – High Hold Color
  • Metalleinsätze können während des Rotationsverfahren eingesetzt werden
  • Einfaches Werkzeugdesign
  • Nachhaltige, wiederverwendbare Teile
  • Dicke von 1 bis über 30 mm

WIRTSCHAFTLICHE VORTEILE

Diese Vorgehensweise empfiehlt sich auch für kleine oder mittelmäßige Serien. Dank der kurzen Herstellungszeit wird dieses Verfahren für Prototypen oder Produkteinführung geschätzt.

  • Geringe Werkzeugkosten
  • konkurrenzfähige Preise
  • Langlebige Produkte
  • Wettbewerbsfähig für kleine oder mittelmäßige Serien

Video Rotationsverfahren

ROTOMADE ist Mitglied der französischen Rotomoulding Association, AFR,  dessen bestreben es ist, das Rotationsformverfahren zu perfektionieren.

 

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